Bio in NRW

 Hier finden Sie einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des Biosektors in NRW.

3.280 Unternehmen aus den Bereichen Erzeugung, Verarbeitung und Handel engagieren sich in diesem aufstrebenden Segment der Lebensmittelbranche. Knapp fünf Prozent der landwirtschaftlichen Fläche in NRW werden bereits ökologisch bewirtschaftet. 

Das Land NRW unterstützt den Biosektor in vielfältiger Weise, sei es in der Fachschule Ökolandbau, im landwirtschaftlichen Versuchswesen und mit vielfältigen Fördermaßnahmen.

Landwirtschaft

Über 2.000 Höfe und Gärtnereien arbeiten in NRW nach der EU-Öko-Verordnung, das sind gut 6 Prozent der landwirtschaftlichen Unternehmen. Rund zwei Drittel dieser Betriebe gehören zu einem der Öko-Anbauverbände Biokreis, Bioland, Demeter oder Naturland.

Insgesamt wurde 2017 eine Fläche von fast 83.000 Hektar ökologisch bewirtschaftet, das sind über fünf Prozent der Wiesen, Weiden und Felder in unserem Bundesland. Gut 65 Prozent dieser Flächen sind Grünlandflächen, circa 30 Prozent sind Ackerflächen, auf denen vor allem Getreide, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Futterpflanzen wachsen.

Die Zahl der Bio-Betriebe hat sich in NRW im Vergleich zum Jahr 2001 verdoppelt, dennoch kann das Angebot der heimischen Erzeuger die Nachfrage der Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit nicht decken.

»  www.oekolandbau.nrw.de

Gartenbau

Etwa 350 Betriebe mit einer Gesamtfläche von 2.900 Hektar betreiben in NRW ökologischen Gartenbau, darunter rund 250 Gemüsebau- und circa 100 Obstbaubetriebe.
Bei den Gemüsebaubetrieben findet man den klassischen Freiland- und Unterglasgemüseanbau, aber auch den Spargelanbau sowie Heil- und Gewürzanbau und die Pilzerzeugung. Auch der Bio-Zierpflanzenanbau ist ein wachsendes Segment.
Im Obstbau dominiert die Streuobsterzeugung, gefolgt von Kern- und Steinobstanlagen. Beerenobst und Erdbeeranbau nehmen von der Bedeutung her kontinuierlich zu. Bei den meisten Gartenbaubetrieben spielt die Direktvermarktung eine herausragende Rolle. Spezialisierte Freiland-Gemüsebauer bauen aber auch beispielsweise Möhren- und Zwiebeln für den Großhandel an.

» www.oekolandbau.nrw.de/fachinfo/gartenbau

Tierhaltung

Auf den Bio-Höfen in NRW leben fast 50.000 Rinder, über 23.000 Schweine und über 300.000 Hühner, außerdem Schafe, Ziegen und Pferde.

Die Tierhaltung auf Öko-Betrieben ist flächengebunden: Auf einem Bio-Hof dürfen beispielsweise pro Hektar Nutzfläche maximal zwei Milchkühe oder 14 Mastschweine gehalten werden. So kann eine übermäßige Belastung von Boden und Wasser durch die Düngung vermieden werden.

Das Futter für die Tiere stammt überwiegend vom eigenen Hof oder von kooperierenden Bio-Höfen. Auf die tiergerechte Haltung wird besonders viel Wert gelegt. So sind beispielsweise Ställe und Ausläufe der Tiere großzügig bemessen.

(Stand: 2016)

»  www.oekolandbau.nrw.de

Thema: Tierwohl

Wie können Bio-Landwirte und Tierhalter dafür sorgen, dass es ihren Tieren wirklich gut geht? Und wer kann das beurteilen? Diesen Fragen sind in NRW die Ökoverbände mit wissenschaftlicher Unterstützung in einem gemeinsamen Projekt nachgegangen.nd das Ergebnis des Projekts kann sich sehen lassen: Erstmals für den deutschsprachigen Raum liegen nun verbandsübergreifende Kriterien vor, wie Tierwohl in der landwirtschaftlichen Praxis umgesetzt werden kann. Die Ergebnisse geben klare Handlungsempfehlungen für alle Nutztierhalter, die nach Bio-Richtlinien arbeiten.

Wichtiger Bestandteil des Konzeptes ist ein Beratungsleitfaden einschließlich Checklisten für verschiedene Tierarten. In einer ersten einjährigen Probephase wurde das Konzept in Öko-Betrieben auf seine Praxistauglichkeit hin überprüft. Nützlich sind die nun vorliegenden Ergebnisse aber nicht nur für Landwirte, sondern ebenso für landwirtschaftliche Berater und Kontrollunternehmen. Denn mit den Projektergebnissen steht ein leicht nachvollziehbarer, praxisnaher Anforderungskatalog zur Verfügung, der Aufschluss gibt, wie die Tierhaltung auf Bio-Höfen und in Bio-Ställen auszusehen hat und wie nicht.

Der Leitfaden “Tierwohl” ist über die » Öko-Anbauverbände zu beziehen.

» www.oekolandbau.nrw.de/fachinfo/tierhaltung

 

Bio-Hofläden und Direktvermarktung

Die Direktvermarktung von Bio-Lebensmitteln hat in NRW eine lange Tradition. Die meisten Höfe starteten mit einem kleinen Ab-Hof-Verkauf, einem kleinen Hofladen oder einem Marktstand und beschränkten sich zunächst auf den Verkauf selbst erzeugter Produkte.

Inzwischen ist eine Vielzahl hochprofessioneller Direkt- Vermarktungsformen und -strukturen entstanden: vom Gemüse-Abo-Lieferservice bis zum Internet-Shop, vom Marktstand bis zum gut sortierten Hofladen mit einem breiten Naturkostangebot.

Insgesamt bieten in NRW über 500 Höfe ihre Erzeugnisse direkt den Verbrauchern an. Diese nutzen gerne die Möglichkeit, direkt bei “ihrem” Bauern einzukaufen und authentische Einblicke in den Ökolandbau zu gewinnen.

Informieren Sie sich bei den NRW-Öko-Anbauverbänden Bioland, Demeter, Naturland und Biokreis nach Adressen von Hofläden in Ihrer Nähe.

Wie wird "Bio" eigentlich kontrolliert?

Produkte aus ökologischem Landbau sind durch gesetzliche Regelungen und privatrechtliche Warenzeichen geschützt. Nur solche Lebensmittel dürfen als “Bio-” oder “Öko- Produkte” gekennzeichnet sein, die tatsächlich ökologisch erzeugt, verarbeitet und in den Handel gebracht werden. Welche Vorgaben einzuhalten sind, ist in der sogenannten EU-Öko-Verordnung festgeschrieben.

Erzeuger und Verarbeiter von Öko-Lebensmitteln müssen sich regelmäßig von staatlich zugelassenen Kontrollstellen überprüfen lassen. Öko-Produkte lassen sich verlässlich am Bio-Siegel erkennen, dem bundeseinheitlichen Kennzeichen für Erzeugnisse aus der Ökolandwirtschaft.

Seit dem Sommer 2010 muss zusätzlich auf vorverpackten Ökolebensmitteln das EU Bio- Logo aufgebracht sein. Es hilft vor allem ausländische Bio-Ware eindeutig zu erkennen.

» www.umwelt.nrw.de/landwirtschaft/oekologischer_landbau/eg_verordnung/

Die ökologischen Anbauverbände in NRW

Die meisten Bio-Betriebe in NRW sind in einem der Öko-Anbauverbände Bioland, Biokreis, Demeter oder Naturland organisiert. Lange bevor es EU-weite gesetzliche Regelungen zum Ökolandbau gab, haben diese Verbände umfassende Richtlinien zur Erzeugung, Verarbeitung und zum Handel aufgestellt.

Nur wer die strengen Verbandsrichtlinien, die noch über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehen, einhält, darf die Warenzeichen der Verbände nutzen. Die Verbandsrichtlinien werden – ebenso wie die EU-Öko-Verordnung – regelmäßig von unabhängigen Kontrollstellen auf ihre Einhaltung überprüft.

Zum Dienstleistungsspektrum der Verbände zählen die Beratung der Mitglieder, Fachseminare und Angebote zur beruflichen Weiterbildung, die Umstellungsberatung, die Unterstützung bei der Vermarktung und die Interessenvertretung.

Bioland in NRW
Biokreis in NRW
Demeter in NRW
Naturland in NRW

Ökolandbau: Ausbildung und Forschung

Als „Schnuppermöglichkeit“, um erste Einblicke in den Ökolandbau zu erlangen, bieten mehrtägige oder mehrwöchige Praktika auf einem Biohof oder in einer Biogärtnerei an. So können auch Schülerinnen und Schüler erste Eindrücke und Infos über den Arbeitsalltag im Ökolandbau sammeln.

Für das Studium der Agrarwissenschaft ist ein landwirtschaftliches Praktikum sogar Voraussetzung. Dieses dauert in der Regel ein Jahr und endet mit einer Praktikantenprüfung.

Zahlreiche der in NRW ansässigen ökologisch wirtschaftenden Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe bieten entsprechende Praktikumsplätze.

FÖJ als Orientierungshilfe
Für junge Menschen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren, die sich beruflich orientieren wollen, ist das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) in einem biologisch wirtschaftenden Landwirtschafts- oder Gartenbaubetrieb in NRW eine echte Orientierungshilfe zwischen Schule und Beruf. Mit dem FÖJ auf Biobetrieben erhalten junge Menschen die Gelegenheit, für unsere Umwelt praktisch tätig zu sein und gleichzeitig ökologische und umweltpolitische Zusammenhänge besser zu verstehen. Adressen von Biobetrieben mit Praktikums- oder FÖJ-Plätzen gibt es bei den ökologischen Anbauverbänden.

Forschung im und für den Ökolandbau

Im Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz der Universität Bonn forscht die Professur Agrarökologie und Organischer Landbau (AOL) unter Leitung von Prof. Dr. Döring zu Fragen des ökologischen Landbaus.

Forschungsschwerpunkte sind unter anderem: Biodiversität, Optimierung des Nährstoffmanagements, Erzeugung und Sicherung hoher Produktqualität, Optimierung der Unkrautkontrolle und Entwicklung von Umweltbewertungssystemen.

Schlüssel erfolgreicher Forschung am AOL ist die Integration von Grundlagenforschung und angewandter Forschung im Feldversuchswesen, Gewächshaus und auf Betriebsebene, durchgeführt auf der Lehr- und Forschungsstation Wiesengut, dem Versuchsbetrieb für organischen Landbau in Hennef.

Der Wissenstransfer in die landwirtschaftliche Praxis wird unter anderem über das Leitbetriebe-Projekt sichergestellt.

» www.aol.uni-bonn.de

Fachschule Ökolandbau

In Haus Riswick bei Kleve befindet sich die Fachschule für ökologischen Landbau, kurz Ökoschule, die junge Landwirte speziell für die Anforderungen des Biolandbaus weiterbildet.

Der Unterricht ist praxisorientiert; zahlreiche Exkursionen und Feldbegehungen sind feste Bestandteile des Lehrplans. In 30 Wochenstunden werden die Fächer ökologischer Acker- und Pflanzenbau, ökologische Tierhaltung, Energienutzung und Bauen, Unternehmensführung, Marketing und Agrarrecht unterrichtet.

Unter anderem durch die enge Zusammenarbeit mit dem Ökobetrieb Haus Riswick ist dieses Schulangebot einzigartig in Deutschland. Den Absolventen bieten sich umfassende Berufschancen im ökologischen Landbau und die Möglichkeit zum Besuch einer Fachhochschule.

(Stand: August 2018)

» www.oekoschule.de

Leitbetriebe

Projekt “Leitbetriebe Ökologischer Landbau NRW” arbeiten das Institut für Nutzpflanzenwissenschaften und Ressourcenschutz, Professur Agrarökologie und Organischer Landbau der Uni Bonn (AOL), die Landwirtschaftskammer, die Öko-Anbauverbände und die Öko-Landwirte und -Gärtner eng zusammen. Gemeinsam werden aktuelle Fragen und Probleme der Praxis erörtert und daraus Versuche und Demonstrationen abgeleitet.

Die Umsetzung erfolgt in einem Netzwerk von circa 30 Bio-Höfen (in einigen Fällen auch deutlich mehr) sowie den Versuchseinrichtungen der Universität Bonn und der Landwirtschaftskammer.

So gelingt es, den Ökologischen Landbau konsequent und effizient an den Bedürfnissen der Praxis weiter zu entwickeln. Dieser Ansatz einer engen Verzahnung von Praxis, Beratung und Forschung hat national und international große Anerkennung gefunden.

(Stand: August 2018)

» www.oekolandbau.nrw.de/forschung/leitbetriebe/projekt

 

Vom Azubi zum Meister

Viele der in NRW ansässigen ökologisch wirtschaftenden Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe bieten auch Ausbildungsplätze an. Die Ausbildung zum / r Gärtner / in oder zum / r Landwirt / in dauert üblicherweise drei Jahre. Sie kann je nach schulischer Vorbildung auch auf zwei Jahre verkürzt werden.

Wer drei Jahre in der landwirtschaftlichen oder gärtnerischen Praxis gearbeitet hat, kann anschließend zur Meisterprüfung zugelassen werden.

Eine Besonderheit in der ökologischen Ausbildungspraxis stellt die „freie Ausbildung“ dar, die von Demeter-Betrieben angeboten wird. Vergleichbar zur allgemeinen Berufsausbildung lernen die Teilnehmer hier im Rahmen einer vierjährigen Ausbildung die Praxis der biologisch-dynamischen Landwirtschaft kennen.

Nähere Auskünfte zur Berufsausbildung erteilt die Landwirtschaftskammer NRW. Hilfe bei der Suche nach Ausbildungsplätzen geben die ökologischen Anbauverbände.

Weitere Infos
im Fachportal: www.oekolandbau.nrw.de
und unter www.freie-ausbildung-nrw-hessen.de

Bio-Jobs in NRW

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Praktika – erste Einblicke

Als „Schnuppermöglichkeit“, um erste Einblicke zu erlangen, bietet sich ein mehrtägiges oder mehrwöchiges Praktikum auf einem Biohof oder in einer Biogärtnerei an. Auch Schülerinnen und Schüler können bereits auf diese Weise Eindrücke und Infos über den Arbeitsalltag im Ökolandbau sammeln.

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Vom Azubi zum Meister

Viele der in NRW ansässigen ökologisch wirtschaftenden Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe bieten auch Ausbildungsplätze an. Die Ausbildung zum / r Gärtner / in oder zum / r Landwirt / in dauert üblicherweise drei Jahre. Sie kann je nach schulischer Vorbildung auch auf zwei Jahre verkürzt werden.

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Weiterbildung ist das A und O

1996 hat die Landwirtschaftskammer am Standort Haus Riswick in Kleve die Fachschule für Ökologischen Landbau, kurz Ökoschule, gegründet. Diese bietet eine gezielte Weiterbildung zum Ökologischen Landbau an. Weit über 300 junge Menschen haben die Ökoschule Kleve inzwischen erfolgreich durchlaufen.

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Bio-Gemüse Selbsternte

„GemüseSelbstErnte” – die Idee “Jedem/r ein Stückchen eigener Bio-Acker” findet derzeit immer mehr Resonanz. Sie ermöglicht es Menschen, die keinen Garten haben, eigenes Bio-Gemüse zu ernten.
Das funktioniert so: Ein Bio-Hof verpachtet einen Teil seiner Flächen an Verbraucher meist aus der Nachbarschaft. Der Hof bereitet die Flächen lediglich vor, sät aus, dann stellt er nur noch das Equipment: Hacken, Schubkarren, Gießkannen und so weiter. Außerdem stehen die Biolandwirte den Pächtern beratend zur Seite. Diese pflegen und bearbeiten ihre Parzellen dann eigenverantwortlich und fahren schließlich auch die Ernte ein.
Name Kontakt Website

Hof am Deich

40667 Meerbusch-Büderich
Niederlörikerstr. 50 a
Tel.: 02132-81 28
info@hofamdeich.com

Nermins Garten,
Bioland Gärtnerei

Benninghofer Weg 78
40822 Mettmann
Tel.: 02104-7836332
nermin.ischebeck@freenet.de

Naturlandhof Essers

41363 Jüchen-Neuenhoven
Haus Neuenhoven 1
Tel.: 02165-2336

Mittelhammshof/
Biolandhof Maas

45239 Essen-Heidhausen
Margrefstraße 15
Tel.: 0201-409 319
info@mittelhammshof.de

Bioland Hofgut Schulze Buschhoff

48157 Münster-Handorf,
Am Handorfer Bahnhof 2
Tel.: 0251-327 0123

Naturlandhof BioBauer Palm

53332 Bornheim
Bornheimer Straße 30
Tel.: 02222-81 887

Klefhof

51491 Overath (bei Brombach)
Klefhaus 10
Tel.: 02207-706 685

Gut Hebscheid

VIA Integration gGmbH 52076 Aachen Grüne Eiche 45 Tel.: 0241-600 07-15

Die Ackerhelden in Kooperation mit verschiedenen Bio-Höfen

  • Arnsberg
  • Düsseldorf
  • Essen
  • Goch
  • Kamp-Lintfort
  • Mönchengladbach
  • Recklinghausen
  • Willich

SoLaWi in NRW

Die Abkürzung SoLaWi steht für Solidarische LandWirtschaft. Dahinter verbirgt sich eine Form der Zusammenarbeit zwischen Höfen oder Gärtnereien und Verbraucherinnen und Verbrauchern, die sich derzeit wachsenden Interesses erfreut.
Das Grundmodell der SoLaWi funktioniert folgendermaßen: Eine Gruppe von Menschen beteiligt sich finanziell an einem Teil der Kosten, die beim Betrieb eines Hofes anfallen. Im Gegenzug erhalten sie für ihre Beteiligung Erzeugnisse dieses Hofes.

Bio-Saisonkalender NRW

Klar, in den Wintermonaten ist das Angebot nicht so üppig wie in den Haupt-Erntemonaten im Herbst. Trotzdem: Die Bio-Höfe und –Gärtnereien in NRW haben auch von Dezember bis Januar mehr zu bieten, als man gemeinhin denkt.
Dabei wächst in den kalten Wochen nur noch wenig draußen im Freiland, wie Grünkohl, Rosenkohl und Endivien. Einiges kommt aus dem Gewächshaus. Und vieles, das aus der Region stammt, kommt aus dem Lager, wie Äpfel und Birnen, Rote Bete, Möhren und Kartoffeln und die meisten Kohlsorten.

Dezember, Januar, Februar

Dez.
Jan.
Feb.
Champignons
Chicorée
Endiviensalat
Feldsalat
Grünkohl
Kartoffeln
Kürbis
Lauch/Porree
Möhren
Pastinaken
Portulak
Rosenkohl
Rote Bete
Rotkohl
Schwarzwurzel
Steckrüben
Topinambur
Weißkohl
Wirsing
Zwiebeln
Dez.
Jan.
Feb.
Äpfel
Birnen

März, April, Mai

März
April
Mai
Bärlauch
Champignons
Chicorée
Eichblattsalat
Eisbergsalat
Endiviensalat
Fenchel
Frühlingszwiebeln
Goldballrübchen
Gurke
KartoffelnLLL
KnollensellerieLLL
Kohlrabi
Kopfsalat
Kräuterseitlinge, Shiitake
Lauch/Porree
Lollo Rosso
MöhrenLL
MeerrettichLLL
PastinakenLLL
Radieschen
Rote BeteLL
RotkohlLL
Rucola
Spargel
Spitzkohl
Stangensellerie
SteckrübenLL
TopinamburLLL
WeißkohlLL
WurzelpetersilieLLL
ZwiebelnLL
März
April
Mai
ÄpfelLLL
Erdbeeren
Rhabarber

Juni, Juli, August

Juni
Juli
Aug.
Blumenkohl
Bohnen
Brokkoli
Erbsen
Fenchel
Frühkartoffeln
Gurken
Kohl (Spitzkohl, Chinakohl)
Kohl (Rotkohl, Weißkohl, Wirsing)
Kohlrabi
Mangold
Möhren
Paprika
Porree
Radieschen
Rettich
Rhabarber
Rote Bete
Rucola
Salat (Eissalat, Endivien, Kopfsalat, Radiccio)
Sellerie (Knollen und Stangen)
Spinat
Tomaten
Zucchini
Zwiebeln, Lauch-, Frühlingszwiebeln
Juni
Juli
Aug.
Äpfel
Aprikosen
Birnen
Brombeeren
Erdbeeren
Heidelbeeren
Himbeeren
Johannisbeeren (rot, schwarz)
Kirschen (süß, sauer)
Pfirsische
Pflaumen
Stachelbeeren

September, Oktober, November

Sep.
Okt.
Nov.
Blumenkohl
Bohnen
Brokkoli
Erbsen
Fenchel
Kohl (Rotkohl, Weißkohl, Chinakohl, Wirsing
Kohlrabi
Kürbis
Kartoffeln
Möhren
Paprika
Porree
Radieschen
Rettich
Rote Bete
Salat (Eissalat, Endivien, Radiccio, Rucola)
Schwarzwurzel
Sellerie (Knollen und Stangen)
Spinat
Zucchini
Zwiebeln/Lauch-/Frühlingszwiebeln
Sep.
Okt.
Äpfel
Birnen
Brombeeren
Erdbeeren
Pflaumen
Quitten
Stachelbeeren
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